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Das Fedora Projekt hat Fedora Linux 43 offiziell freigegeben. Die neue Version der von Red Hat unterstützten Distribution setzt auf moderne Technologien und aktuelle Softwarepakete. Ziel bleibt ein stabiles und zugleich fortschrittliches System für Entwickler und Linux-Enthusiasten.
Zu den wichtigsten Neuerungen gehört der Linux Kernel 6.17. Die Workstation Edition nutzt jetzt die Desktop Umgebung GNOME 49, die ausschließlich auf Wayland basiert. Nutzer der KDE Variante erhalten Plasma in Version 6.4.5, das ebenfalls viele Verbesserungen bei Leistung und Bedienung bietet.

Fedora 43 verwendet nun den webbasierten Anaconda Installer in weiteren Varianten. Das System unterstützt das COLRv1 Format für farbige Emoji Schriftarten und bringt erstmals die Programmiersprache Hare mit. Auch DNF 5 wird nun beim Installationsprozess standardmäßig verwendet.
Darüber hinaus wurden mehrere technische Änderungen umgesetzt. Eine zwei Gigabyte große Boot Partition ist nun Standard. Fedora Kinoite aktiviert automatische Updates. Zudem komprimiert das System den Startbereich mit zstd, was Ladezeiten verkürzt. Greenboot wurde komplett in der Sprache Rust neu geschrieben.

Ein wichtiger Schritt betrifft die Systemarchitektur. Fedora 43 nutzt auf allen UEFI Systemen zwingend GPT Partitionstabellen. Installationen auf MBR Laufwerken im UEFI Modus sind nicht mehr möglich. Systeme auf AArch64 und RISC V bleiben von dieser Änderung unberührt.
Unter der Oberfläche arbeitet Fedora 43 mit einer aktualisierten Werkzeugkette. Sie enthält GCC 15.2, LLVM 21, Python 3.14 und PostgreSQL 18. Auch viele andere Komponenten wurden modernisiert. Nutzer können Fedora 43 ab sofort für 64 Bit und ARM Systeme auf der Fedora Webseite herunterladen. Bestehende Installationen lassen sich einfach über die Softwareverwaltung aktualisieren.


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