F-Droid 2.0 ist da: Android-App-Store erhält kompletten Neustart

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F-Droid 2.0 ist ab sofort verfügbar. Der freie Android-App-Store erhält damit seine größte Überarbeitung seit rund zehn Jahren. Eine neue Oberfläche und bessere Suche stehen dabei im Mittelpunkt.

Die neue App basiert auf Kotlin und Jetpack Compose. Die Navigation wurde deutlich vereinfacht. Nutzer finden nun die drei Bereiche Entdecken, Suchen und Meine Apps. Dadurch sollen wichtige Funktionen schneller erreichbar sein.

Auch das Stöbern im Angebot wurde überarbeitet. F-Droid führt detailliertere Kategorien ein. Dazu gehören etwa VPNs, Passwortmanager, Launcher und Navigationsprogramme. Auch Spiele werden nach verschiedenen Genres sortiert.

Die Suche kann nun deutlich mehr Informationen berücksichtigen. Neben Namen werden auch Beschreibungen und Kategorien durchsucht. Übersetzte Inhalte fließen ebenfalls ein. Frühere Suchanfragen bleiben gespeichert. Verbesserungen gibt es zudem bei chinesischen, japanischen und koreanischen Suchanfragen.

Auch die Filter bieten mehr Möglichkeiten. Mehrere Kriterien lassen sich miteinander kombinieren. Dazu zählen Kategorien, Gerätekompatibilität und sogenannte Anti-Features. Installationen und Aktualisierungen sollen ebenfalls weniger umständlich werden. F-Droid nutzt dafür neuere Android-Schnittstellen und kann Updates im Hintergrund prüfen und installieren.

Bei den Datenschutzoptionen empfiehlt F-Droid künftig Tor VPN für die Verbindung über das Tor-Netzwerk. Manuelle Proxy-Einstellungen bleiben weiterhin verfügbar. Gleichzeitig fallen einige ältere Funktionen weg. Die Privileged Extension wird nicht mehr unterstützt. Android 6 gehört ebenfalls nicht mehr zum unterstützten Bereich. Die Nearby-Funktion zum direkten Teilen von Apps fehlt zunächst ebenfalls und soll später zurückkehren. Weiterführende Informationen finden sich in der offiziellen Ankündigung.

Einordnung: F-Droid 2.0 modernisiert einen wichtigen Baustein des freien Android-Ökosystems grundlegend. Die neue Oberfläche und Suche erleichtern den Zugang zum umfangreichen App-Angebot. Gleichzeitig müssen Nutzer älterer Geräte und bisheriger Sonderfunktionen einige Einschränkungen beachten.

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