Debian 13 RC 3 ab jetzt verfügbar

Loading

Die Veröffentlichung von Debian 13 mit dem Codenamen „Trixie“ rückt näher. In nur wenigen Tagen, am 9. August, soll die neue stabile Version offiziell erscheinen. In Vorbereitung darauf wurde jetzt der dritte und vermutlich letzte Veröffentlichungskandidat des Debian Installers vorgestellt.

Dieser letzte RC bringt keine neuen Funktionen mehr. Debian 13 befindet sich inzwischen im sogenannten vollständigen Einfrierungszustand. Das bedeutet, dass nur noch sicherheitsrelevante Änderungen vor der finalen Ausgabe vorgenommen werden dürfen. Die aktuelle Version gibt daher bereits einen sehr genauen Ausblick auf die finale Fassung.

Trotzdem wurden einige technische Anpassungen vorgenommen. Für die Architektur ppc64el ist nun das Kernelpaket linux image powerpc64le 64k enthalten. Außerdem wurde das Linux Kernel ABI auf Version 6.12.38+deb13 aktualisiert. Damit kommen Nutzer in den Genuss der neuesten Sicherheitskorrekturen und Leistungsverbesserungen.

Auch die Installationsroutine wurde in kleinen Details verbessert. Unter anderem wurde die Spiegelserverliste im Installer aktualisiert. Damit lassen sich schneller zuverlässige Downloadquellen finden. Für bestimmte ARM Systeme wurden zudem die sogenannten Depthcharge Images überarbeitet. Zudem verhindert der Installer nun das unnötige Kopieren von Firmwaredateien, die bereits vorhanden sind.

Bei den Desktopumgebungen bleibt Debian 13 auf dem neuesten Stand. KDE Plasma wird in Version 6.3.6 mitgeliefert. GNOME ist mit Version 48 vertreten. Damit orientiert sich Debian wie gewohnt an stabiler, aber aktueller Softwareauswahl.

Nach Angaben des Debian Installer Teams gibt es derzeit keine bekannten schwerwiegenden Fehler. Alles deutet darauf hin, dass die Veröffentlichung wie geplant erfolgen kann. Wer nicht mehr warten möchte, kann bereits jetzt die RC3 Installationsabbilder herunterladen und testen.

Weitere Details gibt es in der offiziellen Ankündigung.

Eine Antwort zu „Debian 13 RC 3 ab jetzt verfügbar“

  1. Uwe

    Sehr schön.
    Bin hier gerade auf einem (geschenkten) ausgemustertem Shinobee-PC (#Gamingschrott) unter Debian 12 lxde zu gange. Debian 13. Hoffentlich kommen ein paar aktuelle Tools wie “Hardinfo2” und ein aktuelles “Inxi bzw das Neofetch” mit in die Auswahl der Live/Install-version.

    Win 11 (illeg. Kopie) war vereckt)
    Hatte meine liebe Not, Debian hier auf dem Schrott stabil zum funktionieren (BIOS) zu bekommen. Stromstecker hinten ins (original umgemodeltes Servernetzteil) Netzteil rein und der PC steht sofort unter Spannung! Schutzschaltungen? Hauptschalter am Netzteil?
    AUTSCH….!!

    Unbedarfte Käufer fallen immer wieder auf diese Lock/Schrott-angebote herein.

    Was bei Amazon so alles als “neu” oder als “Gaming-PC” verkauft wurde/wird…?
    Original “Gaming”-Grafikkarte war eine
    RX-550 mit 2GB (64bit-Anbindung) HDMI/DVI Low Profile. Unglaublich!
    ———
    uwe@intel:~$ inxi
    CPU: quad core AMD Athlon X4 950 (-MT MCP-) speed/min/max: 1398/1400/3500 MHz
    Kernel: 6.1.0-37-amd64 x86_64 Up: 44m Mem: 1574.6/15414.0 MiB (10.2%)
    Storage: 238.47 GiB (67.9% used) Procs: 181 Shell: Bash inxi: 3.3.26
    ———-
    CPU, kein Kommentar!

    Gekauft (nein, nicht von mir) wurde das Ding 2024 und nach wenigen Wochen ausgemustert. So ist wenigstens kein Elektrounfall passiert.
    Preis für den Mist laut ihrer Auskunft: … um die 500.-€
    —————–

    Shinobee Bewertungen 287

    https://de.trustpilot.com/review/www.shinobee.de

    ————–
    Dieser chin. digitalschrott wird meiner Meinung nach zunehmen.
    Siehe Saturn/Mediamarkt Konzernübernahme.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert