COSMIC zeigt Vorschau auf Frosted‑Glass Design

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Das COSMIC Team arbeitet an einem neuen Frosted Glass Effekt, der bald im Desktop landen könnte. Die Optik erinnert an frühere transparente Designs und wirkt bereits erstaunlich ausgereift.

System76 Chef Carl Richell gab auf X einen kurzen Einblick in den aktuellen Stand. Er erklärte, dass der Effekt bewusst dezent startet. Nutzer können die Intensität später anpassen oder das Feature komplett abschalten. Die Entwickler wollen damit eine moderne Oberfläche schaffen, die nicht aufdringlich wirkt.

Die jüngsten Screenshots zeigen zwei Varianten des Effekts. Eine wirkt stärker und hebt den Glaslook deutlich hervor. Die andere bleibt zurückhaltender und fügt sich ruhiger in das Gesamtbild ein. Viele Beobachter fühlen sich an frühere Aero Designs erinnert.

Der Effekt entsteht direkt im COSMIC Compositor. Auch das libcosmic Toolkit erhält dafür neue Funktionen. Die Integration soll sicherstellen, dass Animationen und Transparenzen sauber zusammenspielen. Das Team testet derzeit verschiedene Übergänge und Darstellungsstufen.

Wenn alles nach Plan läuft, erscheint Frosted Glass schon bald im COSMIC Desktop. Das Feature könnte eine der sichtbarsten Neuerungen der kommenden Version werden und dem Projekt eine eigene visuelle Note geben.

7 Kommentare zu „COSMIC zeigt Vorschau auf Frosted‑Glass Design“

  1. AH

    Erst luftiges Glas (Fenster), dann flüssiges Glas (Apfel), jetzt frostiges Glas: Fehl nur noch ionisiertes Glas. 🙂

    Hauptsache es sieht hübsch aus. Es muss ja keiner damit arbeiten…

  2. MK

    es gibt manche Effekte, die so hilfreich sind wie der Siemens Lufthaken. Aber solange alles nach Belieben ab- und zuschaltbar ist, sehe ich das gelassen. 😉

  3. Jens

    Also, ich fand damals das Fensterdesign Windows 7, Windows Live und Microsoft Office 2007 richtig schön. Da bin ich tatsächlich Linux untreu geworden. Daher würde mich das schon interessieren, wie ein Glasdesign heute beim Nutzer ankommt, wo heute doch alles Flat und weiss oder schwarz ist.

  4. AH

    @Jens: Ja, das sah wirklich schön aus und auch die hellen Blautöne haben mir gefallen.

    Aber mal ehrlich: Wie oft sitzt mal vor’m PC und bewundere wie hübsch das GUI ist?

    Ich arbeite viel mit Fenstern (nebeneinander, auch überlappend, so dass ich direkt drauf zugreifen kann, ohne erst über die Taskleiste gehen zu müssen) und habe fast nie ein Fenster maximiert: Da finde ich klare Strukturen produktiver (ich nutze Xfce mit dem Vertex-Skin) und Firlefanz, wie Übergangsanimationen, oder durch grafische Effekte schlechter erkennbare Texte oder Schaltflächen, als hinderlich und störende Ablenkung.

    Beim verschieben und skalieren lasse ich Fenster 20% transparent anzeigen, da das beim überlappenden anordnen hilfreich ist und inaktive Fenster lasse ich mit 13% Transparenz anzeigen, damit mir schneller auffällt, wenn das Fenster, in dem ich was eingeben oder per Tastensteuerung etwas ändern möchtest, gar nicht den Fokus hat. – Im “Eifer des Gefechts” passiert mir das schnell, auch noch mit der Transparenz (deutlich seltener), aber noch höhere Transparenz wird störend, wenn ich z. B. in zwei Fenstern etwas vergleichen möchte.

    Inzwischen habe ich es für besondere Fälle per Tastenkombination abschaltbar gemacht. Das hatte ich hier im angehängten Video demonstriert:

    https://www.computerbase.de/forum/threads/2262064/post-31422755

  5. Jens

    @AH:
    Mein Workflow ist genau entgegengesetzt. Ich bevorzuge die Fenster maximiert und minimieren alle, die ich momentan nicht benötige. Bei 4k Monitoren ziehe ich das jeweilige Fenster auf die Größe, wie ich sie benötige. Arbeite ich mit mehreren Fenstern, docke ich sie an und ziehe gegebenenfalls die Bruchlinie entsprechend. Weil ich viel mit Android arbeite, bevorzuge ich die Gnome Shell. Das Desktop Layout harmoniert am besten mit Android. Bei einer Windows änlichen Umgebung muss ich mich immer wieder umstellen. Ist aber alles Geschmackssache und deshalb liebe ich die Modularität von Linux.

  6. AH

    @Jens: Von GNOME halte ich gar nichts und wird libadwaita aktualisiert (Arch Derivat: ich aktualisieren im Terminal) habe ich schon fast Angst, was als nächstes verschlimmbessert wird, oder nicht mehr funktioniert. (keine Übertreibung).

    Aber solange man mich zu nichts zwingend will, darf jeder nutzen was ihm/ihr gefällt. – Man hat ja die Wahl: Linux ist Freiheit. 🙂

    Bei Android habe ich in den Entwickleroptionen übrigens auch alle Animationen deaktiviert, bei denen es möglich war.

    An Xfce gefällt mir dass es schlank, effizient und sehr flexibel ist, aber trotzdem nicht mit Funktionen überladen: Es hat alles was ich brauche, aber keinen unnötigen Firlefanz.

    Z. B. wechsle ich mit einer Tastenkombination per Skript zwischen Vertex und Vertex-Dark *), einschließlich dem Mauszeiger (dmz und dmz-black) und werde bei Gelegenheit noch einbauen, dass auch das Terminal entsprechend hell oder dunkel ist.

    *) bei geringerer Umgebungshelligkeit bevorzugen ich das dunkle Design

    Ich musste mich aber zuerst daran gewöhnen: Vorher hatte ich überhaupt kein Verständnis dafür, wie man ein dunkles Design gut finden konnte: Schon nach ein paar Minuten hatte ich davon Kopfschmerzen bekommen und die Augen fingen an zu brennen.

    Inzwischen empfinde ich das dunkle Design aber sogar als angenehmer (es darf nur nicht ganz schwarz sein): Also das war wirklich reine Gewöhnungssache.

    Ich bin übrigens seit 25 Jahren Brillenträger (Bj. 69) und brauche inzwischen eine Gleitsichtbrille.

  7. Jens

    @AH:
    Ich kann mit Gleitsichtbrille nicht lange am Monitor arbeiten, deshalb habe ich eine Brille für Telearbeit. Die hat einen größeren Sichtfeldradius und Blaulichtfilter. Da ich die Brille überwiegend beruflich benötige, hat der Arbeitgeber einen Teil übernommen.

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