COSMIC Desktop 1.0.10 bringt neue Dateimanager Funktionen und Workspace-Controls

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System76 liefert mit COSMIC 1.0.10 ein Update, das viele kleine Details verbessert und den Alltag spürbar erleichtert. Besonders auffällig ist die neue Möglichkeit, im Dateimanager eigene Aktionen für das Kontextmenü zu definieren. Nutzer können damit Abläufe anpassen und schneller arbeiten.

COSMIC Files erhält zudem weitere Optimierungen. Die Auswahl per Tastatur reagiert nun präziser und ein Problem mit verzögerten Zwischenablagen wurde entschärft. Auch falsch dargestellte fette Tab‑Titel gehören der Vergangenheit an.

Beim Arbeiten mit mehreren Arbeitsflächen zeigt sich ebenfalls Bewegung. Der Compositor bietet nun eine Option, um das Umschalten zwischen Workspaces zu begrenzen. Das sorgt für mehr Kontrolle bei komplexen Setups. Applets filtern zudem Arbeitsflächen und Ausgaben besser, was Umgebungen mit mehreren Bildschirmen spürbar entlastet.

Der Texteditor profitiert von mehreren Korrekturen. Die Anwendung schließt sich nun korrekt, wenn der letzte Tab verschwindet. Ein Fehler, der abgeschnittenen Text verursachte, wurde behoben und die Suche in Projekten verhält sich stabiler. Auch Bibliothek, Greeter und Terminal wurden überarbeitet und wirken nun runder.

Die neue Version soll in Kürze in Rolling‑Release‑Repos wie Arch, Tumbleweed oder CachyOS landen. Nutzer von Pop!_OS 24.04 LTS erhalten das Update in gewohnter Weise zuerst. Weiterführende Informationen gibt es im offiziellen ChangeLog.

4 Kommentare zu „COSMIC Desktop 1.0.10 bringt neue Dateimanager Funktionen und Workspace-Controls“

  1. AH

    Mir ist gerade aufgefallen, dass das nicht konsequent ist:

    Die entwickelt ihren Desktop komplett neu, weil GNOME als Basis immer unbrauchbarer wurde, setzen aber weiter auf Ubuntu als Basis ihrer Distribution, obwohl auf das mehr oder weniger das gleiche zutrifft.

    Das finde ich schade, weil das sonst eine empfehlenswerte Distribution sein könnte. Aber Ubuntu ist für mich schon seit der 18.04 ein no-go, weil es unter der Haube immer vermurkster wurde und deren Machenschaften, z. B. mit Snap, darauf umgebogenen apt und vieles mehr, ja auch immer schlimmer wurden: Offenbar nimmt Canonical sich Microsoft als Vorbild.

    Nicht dass System76 auch eine eigene Distribution entwickeln soll, aber sozusagen einen Schritt zurück, auf Debian, sollte doch kein allzu großer Aufwand sein, sonst könnte LinuxMint beides vermutlich nicht parallel stemmen.

    Mich würde wirklich interessieren, wie groß der Aufwand (auch finanziell) für die Debian-Edition im Vergleich zur Ubuntu-Edition ist, wo sie immer mehr gegen Ubuntu an arbeiten müssen.

  2. Jens

    @AH:
    Da könnte man auch fragen: warum nicht Fedora? Warum fällt jedem immer nur das veraltete Debian als Alternative ein?

  3. AH

    @Jens: Das hatte ich zur Fedora-News gerade geschrieben. 🙂

    Außerdem ist das von Redhat abhängig, die seit dem sie CentOS komplett umgekrempelt haben, weitere sehr fragwürdige Entscheidungen trafen, die zum Teil auch schon Auswirkungen auf Fedora hatten: Irgendwelche Teams wurden gestrichen, oder so.

    Da mich Fedora nicht mehr interessiert (überhaupt keine RPM-Distro), hatte ich es nur am Rande mitbekommen.

    Aber das gravierendste:

    Ubuntu basiert auf Debian, so dass das der geringste Aufwand sein wird: Sei wie Wasser. 😉

  4. Daniel

    Den COSMIC Desktop gibt es bereits für eine Distros u.a Fedora, CachyOS, Arch, Garuda, openSUSE, NixOS, AerynOS, Gentoo soweit ich weiß. Die Pakete sollen insgesamt bereits in diesen Distros gut integriert sein.

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