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Brave hat mit Brave Origin einen interessanten Browser im Angebot, der auf überflüssige Extras verzichtet und sich klar auf Privatsphäre und Geschwindigkeit konzentriert. Linux‑Nutzer können ihn kostenlos verwenden und sofort starten. Wer macOS oder Windows nutzt, wird jedoch mit einmalig 59,99 $ zur Kasse gebeten.
Origin entfernt viele Zusatzfunktionen des normalen Brave Browsers. Dazu zählen der KI‑Assistent, das Rewards‑Programm, der Krypto‑Wallet und das VPN. Die bekannten Schutzfunktionen wie Werbe‑ und Trackerblocker bleiben jedoch vollständig erhalten. Updates für Sicherheit und Chromium‑Patches kommen weiterhin regelmäßig.

Beim ersten Start zeigt Origin eine einfache Auswahl. Man kann eine Lizenz kaufen oder auf Linux direkt kostenlos fortfahren. Danach folgen nur wenige Schritte wie das Setzen des Standardbrowsers, das Importieren von Daten und die Frage nach optionaler Absturzmeldung. Telemetrie bleibt dabei deaktiviert.
Die Nutzung wirkt vertraut. Brave Search ist voreingestellt, lässt sich aber leicht durch andere Dienste ersetzen. Der integrierte Schutz Brave Shields blockiert Tracker zuverlässig, ohne Webseiten zu beeinträchtigen. In Tests stoppte er zahlreiche Elemente auf YouTube, ohne sichtbare Fehler zu verursachen.
Warum also nicht einfach den normalen Brave Browser nutzen? Die Vollversion bietet viele Zusatzfunktionen wie Tor‑Integration, VPN, KI‑Tools und ein Rewards‑System. Wer diese Features nutzt, bleibt besser bei Brave Browser. Origin richtet sich dagegen an Menschen, die all das nie brauchen und eine möglichst reduzierte Oberfläche bevorzugen.
Die Installation unter Linux ist unkompliziert. Je nach Distribution stehen APT‑Pakete, DNF‑Repos, AUR‑Pakete oder ein universelles cURL‑Skript bereit. Alternativ kann man eine bestehende Brave‑Installation direkt in Origin umwandeln und später wieder zurückwechseln.
Brave betont zudem, dass der Kauf einer Origin‑Lizenz die langfristige Entwicklung des Projekts unterstützt. Nutzer finanzieren damit die Arbeit an Datenschutzfunktionen und freier Web‑Technologie, ohne selbst zusätzliche Dienste nutzen zu müssen.


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