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Bottles 66 richtet sich stärker an Linux-Gamer. Die neue Version integriert UMU und nutzt dabei standardmäßig ProtoSoda.
UMU ermöglicht den Einsatz von Proton außerhalb von Steam. Bottles kann dadurch Windows-Spiele mit Proton starten. Das erweitert die Möglichkeiten für Nutzer von Windows-Spielen unter Linux deutlich.
Auch Soda erhält eine interessante Neuerung. Ab Version 11.0-5 unterstützt der Runner Adaptive Launch. Bottles kann dadurch die Startmethode abhängig von der Anwendung anpassen.
Die Verwaltung von Runnern und Komponenten wurde ebenfalls überarbeitet. Offizielle Logos erscheinen nun direkt in Bottles. Dadurch lassen sich verschiedene Umgebungen schneller unterscheiden.
Neu ist außerdem ein experimentelles offizielles cpak-Paket. Dafür wurde die Unterstützung entsprechender Laufzeitumgebungen erweitert. Auch bei Abhängigkeiten und Steam Runtime gab es mehrere Anpassungen.
Daneben beseitigt Bottles 66 zahlreiche kleinere Probleme. Dazu gehören NVK-Erkennung, SOCKS-Proxys und die Installation von Flatpak-Erweiterungen. Auch der Einstieg in Bottles funktioniert nun ohne vorhandenen Wine-Runner. Weiterführende Informationen gibt es im ChangeLog.
Bottles entwickelt sich damit weiter Richtung Gaming-Werkzeug. Besonders UMU und Proton dürften für Linux-Spieler interessant sein. Die Kombination macht Bottles als Steam-Alternative deutlich spannender.


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