Azure Linux vor möglichem Wechsel auf Fedora Basis

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Microsoft arbeitet offenbar an einer neuen Ausrichtung seines hauseigenen Linux‑Systems. Azure Linux, früher als CBL‑Mariner bekannt, könnte künftig auf Fedora aufbauen. Das Projekt nutzt bereits ein RPM‑Fundament, doch der geplante Wechsel würde die Distribution deutlich näher an die Fedora‑Welt rücken.

Hinweise darauf gab es in einer Sitzung der Fedora‑Gruppe ELN. Dort wurde klar, dass Microsoft großes Interesse an modernen x86_64‑v3‑Optimierungen hat. Diese sollen in Fedora 45 Einzug halten und versprechen spürbare Leistungsgewinne. Ein Microsoft Mitarbeiter gehört sogar zu den Autoren des Vorschlags.

In der Sitzung wurde offen über die Pläne gesprochen. Azure Linux soll langfristig auf Fedora basieren. Dafür braucht Microsoft die neuen Optimierungen. Es wurde auch erwähnt, dass Microsoft Rechenkapazitäten bereitstellen könnte. Frühere Überlegungen zu einem eigenen Fork wurden verworfen.

Ein möglicher Fedora‑Unterbau würde Azure Linux stark verändern. Die Distribution könnte dadurch schneller neue Technologien übernehmen. Gleichzeitig würde Microsoft enger mit der Fedora‑Community zusammenarbeiten. Das könnte auch anderen Projekten zugutekommen.

Wie weit die Pläne gediehen sind, bleibt unklar. Doch das Interesse ist deutlich. Microsoft treibt die x86_64‑v3‑Entwicklung aktiv voran. Ein Fedora‑basiertes Azure Linux wäre ein bemerkenswerter Schritt und könnte die Linux‑Landschaft spürbar beeinflussen.

Weiterführende Informationen finden sich hier und hier.

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