Microsoft Azure Linux bringt HWE Kernel 6.12 und mehr Performance

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Microsoft liefert eine neue Ausgabe von Azure Linux. Die Version 3.0.20260204 richtet sich an Nutzer mit hohen Anforderungen. Das System setzt weiter auf den Linux 6.6 LTS Kernel. Dieser gilt inzwischen als älterer Zweig. Zwei neuere LTS Linien stehen bereits bereit.

Neu ist eine zusätzliche Kernel Variante für moderne Hardware. Microsoft stellt nun ein Gen1 Abbild mit Linux 6.12 bereit. Diese Option muss bewusst gewählt werden. Sie richtet sich an Nutzer mit aktuellen Geräten. Die Wahl von 6.12 statt 6.18 überrascht etwas.

Auch die ARM64 Variante erhält spürbare Änderungen. Microsoft passt mehrere Einstellungen für bessere Leistung an. Dazu zählen DevFreq Optimierungen und neue IOMMU Regeln. Zudem ist nun MLRU aktiv. Diese Anpassungen sollen das System schneller machen.

Der Standardkernel unterstützt nun Zstd SquashFS. Das beschleunigt das Laden komprimierter Dateisysteme. Viele Pakete wurden aktualisiert. Sicherheitslücken wurden geschlossen. Rust liegt nun in Version 1.90 vor. Das System wirkt damit deutlich moderner.

Weitere Informationen und Downloads finden sich auf GitHub.

6 Kommentare zu „Microsoft Azure Linux bringt HWE Kernel 6.12 und mehr Performance“

  1. Lextor

    “Die Wahl von 6.12 statt 6.18 überrascht etwas.”

    Mich persönlich überrascht bei Microsoft mittlerweile nichts mehr 😉

  2. AH

    https://github.com/microsoft/azurelinux/

    > Azure Linux is an internal Linux distribution for Microsoft’s cloud infrastructure and edge products and services.

    Da Microsoft schon lange sagt, ihre Zukunft liegt in der Cloud, bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Zukunft in Linux liegt.

    https://datacenters.microsoft.com/tour/html-version/de/

    Ich bin ich aber auch darauf gestoßen:

    https://www.investmentweek.com/microsoft-am-abgrund-das-bittere-ende-des-cloud-wunders/

    u. a.: “Die Wachstums-Lüge bei Azure lässt die Anleger ungeduldig werden”

  3. Flohkop

    Hahaha 💥
    Linux von Microsoft, von denen rühre ich keine Software an.

  4. AH

    @Flohkop: Wie viele gravierende Bugs, hat Azure Linux schon gehabt, die auf das Konto von Microsoft gehen?

    Mir ist keiner bekannt.

    Im Gegenteil: Erst von einem Microsoft-Programmierer wurde der xz-Hack entdeckt! Allen anderen, auch den Machern von xz selbst, ist der nicht aufgefallen.

  5. AH

    Zu meinem letzten Kommentar:

    Damit verteidige ich nicht Microsoft (also die vermurkste “Politik” der Geschäftsleitung bei Windows – s. mein erster Kommentar), sondern die Microsoft-Programmierer.

    Deswegen hatte ich damals schon das geschrieben:

    https://www.computerbase.de/forum/threads/azure-ausfall-am-dienstag-microsofts-ddos-abwehr-verstaerkte-den-angriff.2204839/post-29638853

  6. MK

    Da muss ich AH zustimmen. Ich nutze Azure Linux nicht. Aber Microsoft nutzt Azure Linux für sein Azure Infrastruktur, wie auch LinkedIn und wird da mit höchsten QS Standards seine Distro pflegen. Warum? Weil Fehler Microsoft Geld kosten und daran hat man kein Interesse an Strafzahlungen oder negativer Reputation für Azure. Jeder kämpft um sein Kuchenstückt und die größten Mitbewerber für Azure sind AWS, GCP, Alibaba usw…

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