Asahi-Projekt meldet Fortschritte

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Das Asahi-Projekt arbeitet seit einigen Jahren daran, Linux nativ auf Macs mit Apple-Silicon-Prozessoren zum Laufen zu bringen. Dabei wird Linux nicht als Gastsystem unter macOS ausgeführt, sondern direkt nach dem Einschalten des Rechners geladen. Im letzten Jahr wechselte das Projekt von der Distribution Arch Linux zu Fedora, was zu einer verbesserten Entwicklung führte. Nun wurden weitere bedeutende Fortschritte bekanntgegeben.

Die Entwicklerin Alyssa Rosenzweig teilte im offiziellen Blog mit, dass wichtige Meilensteine in der Grafikunterstützung erreicht wurden. So ist es nun möglich, Spiele unter Linux auf dem M1-Prozessor zu spielen. Das Asahi-Gameplay-Toolkit, welches Vulkan 1.3-Treiber mit x86-Emulation und Windows-Kompatibilität integriert, wurde veröffentlicht. Zusätzlich ist der Treiber OpenCL 3.0-konform. Damit bietet Asahi Linux die einzigen konformen OpenGL-, OpenCL- und Vulkan-Treiber für Apple-Silicon-Hardware. Fast alle Mac-Modelle werden mittlerweile unterstützt, mit Ausnahme des Mac Pro.

Neben der Grafikunterstützung macht Fedora Asahi Remix, wie das Projekt nun offiziell heißt, auch in anderen Bereichen Fortschritte. Dazu zählen die verbesserte Unterstützung für HDMI, Wlan und Bluetoot, sowie die Kompatibilität mit den neuen Prozessoren der M3-Reihe. Auch die Audioausgabe und die Unterstützung von Kameras wurden optimiert.

Auf der Projekt-Website gibt es eine FAQ, die häufig gestellte Fragen zu Fedora Asahi Remix beantwortet. Das Wiki gibt es hier. Dabei wird betont, dass Apple es erlaubt, unsignierte oder angepasste Kernel ohne Jailbreak auf Apple Silicon Macs zu booten. Dies ist keine Sicherheitslücke oder ein Hack, sondern eine offizielle Funktion, die von Apple in die Geräte eingebaut wurde. Apple selbst wird das Projekt zwar nicht unterstützen, behindert jedoch auch nicht die Nutzung von Linux auf ihren Macs.

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