Asahi Linux zündet nächste Ausbaustufe für Apple‑Silicon‑Macs

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Asahi Linux meldet große Fortschritte beim Support für Apple Silicon. Das Projekt arbeitet an Kernel 7.0, einem neuen Installer und bereitet gleichzeitig Fedora Asahi Remix 44 vor.

Der neue Installer erweitert die Hardwareunterstützung und bringt erstmals den Mac Pro ins Boot. Ein Firmwaremodus erleichtert Updates und kümmert sich nun auch um die Kalibrierung der Umgebungslichtsensoren. Nutzer können die Aktualisierung direkt aus der macOS‑Recovery starten und müssen keine Systempartition mehr anfassen.

Auch bei Energieverwaltung und Grafik tut sich viel. Neue Treiber senken den Stromverbrauch spürbar und verbessern das Verhalten im Leerlauf. Zudem hat das Team herausgefunden, wie Apple die variable Bildwiederholrate aktiviert. VRR soll später als optionales Kernelmodul bereitstehen und externe Displays sowie ProMotion Panels besser nutzen.

Audio und neue Hardware rücken ebenfalls voran. Der Linux‑Kernel erhält eine modernere ASoC‑Basis und der Kopfhöreranschluss unterstützt nun zusätzliche Abtastraten. Für M3‑Geräte wächst die Zahl der funktionierenden Komponenten, auch wenn eine Installation über den offiziellen Installer noch nicht möglich ist.

Fedora Asahi Remix 44 steht ebenfalls kurz vor dem Start, wie auch Fedora 44. Neue Installationen setzen auf überarbeitete Plasma‑Werkzeuge und entfernen alte Asahi‑Sonderpakete zugunsten der Fedora‑Varianten. Damit rückt das Projekt näher an den regulären Fedora‑Stack und reduziert eigene Anpassungen.

Weiterführende Informationen gibt es in der offiziellen Ankündigung.

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